Vietnam
Ein neuer Stern am Urlaubshimmel ist Vietnam. Erst seit einigen Jahren erfreut sich dieses, eher durch den Krieg und das sozialistische System bekannte, Land unter Touristen größerer Beliebtheit. Es ist Anlaufpunkt für Kulturbegeisterte, Abenteuerer, Studienreisende und auch Badetouristen. Aufgrund anhaltender Gewalt und Terroranschlägen in den Urlaubsregionen der Umländer konnte im Bereich Tourismus deutlich zulegen. Es entwickelten sich Hotelanlagen und Ferienressorts innerhalb weniger Jahre an den Küsten des Landes. Auch Kreuzfahrtschiffe nutzen die Häfen des Landes als Anlaufstelle für Tagesausflüge im südostasiatischen Raum. Die größten Städte sind die Hauptstadt Hanoi und Hồ-Chí-Minh-Stadt, besser bekannt als die pulsierende Metropole Saigon. Während Hanoi eher beschaulich und gemütlich wirkt, macht Saigon hingegen den Eindruck einer modernen asiatischen Großstadt. Neben der stark ausgeprägten Kultur, die bereits mehrere 1000 Jahre zurückreicht, bietet das Land auch in der Natur vielerlei Reizvolles. Im Yunnan-Hochland mit der Stadt Sa Pe kann man eine atemberaubende Berglandschaft bestaunen. Im Delta des Roten Flusses, dem Umland von Hanoi, kann man Kalkfelsen bei Ninh Binh und die Halong-Bucht sehen. Die Tierwelt in den Nationalparks ist sehr vielfältig. So kann man beispielsweise asiatische Elefanten, Tiger, Java-Nashörner oder zahlreiche Primaten beobachten. Wirtschaftlich hat sich das Land als zweitgrößter Rohkaffeeexporteur etabliert. Die religiösen Aktivitäten der Bevölkerung sind weit gefächert auf Grund der vielen verschiedenen praktizierten Religionstypen. Trotz der vielen Rückschläge der Vergangenheit konnte sich eine langjährige Kultur entwickeln. Diese wird zum Beispiel bei dem chinesischen Neujahrsfest "Tết" zelebriert. Dabei wird durch großes Feuerwerk und einem gigantischen Trommellärm das neue Jahr herbeigerufen.